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Donnerstag, 21. August 2014

Kampagnenstrategie

Auf welchen Kanälen ist meine Zielgruppe unterwegs? Wie erreiche ich mit Multichannel Aufmerksamkeit für meine Produkte? 

Meine Zielgruppe sind Bowler, Bowlingzentren und Bowlingvereine. Bei den Bowlingspielern handelt es sich mehr um Profis und Vereinsmitgliedern als um Laien. Ich gehe einfach mal davon aus, dass meine Marke PinSport bereits einen erhöhten Bekanntheitsgrad in den Bowlingkreisen hat. Da meine Zielgruppe eher klein ist, richte ich meine Kampagnen dementsprechend aus. Mit meiner aktuellen Kampagne verfolge ich das Ziel, den neuen Bowlingschuh PinSport 100 zu bewerben, den es nur in meinem Online-Shop zu kaufen gibt. Etwa einen Monat, bevor der Schuh erhältlich ist, startet die Kampagne auf verschiedenen Kanälen gleichzeitig. Der Schuh kann ab diesem Zeitpunkt im Online-Shop vorbestellt werden. 

Im Offline-Bereich lasse ich von einer Agentur Poster und Flyer kreieren, die ich an Bowlingzentren schicke. In Fachmagazinen, die sich mit dem Thema Bowling befassen, schalte ich eine Anzeige.
Da sich mein fiktives Unternehmen auf den Online-Verkauf ausgerichtet hat, möchte ich vor allem online die meiste Aufmerksamkeit erreichen. Ich schalte Displaywerbung über Google Adwords und richte sie auf Placements aus, die mit den Kategorien Sport und Bowling in Verbindung stehen. Gleichzeitig erstelle ich einen Newsletter, der auf meiner Webseite abonniert werden kann, in dem es um das neue Produkt geht. Damit verbunden ist für den Newsletter-Leser eine Rabattaktion mit Gutscheincode, der für die Dauer von drei Monaten gilt. Ich nutze Affiliate Marketing, um meine Reichweite im Netz zum Beispiel unter Bloggern zu vergrößern. Meine Webseite ist SEO-optimiert und hat verschiedene Subdomains, darunter auch eine mobile Subdomain mit responsivem Design. Für mein spezielles Angebot habe ich eine Microsite kreieren lassen.

Mein Kunde wird demnach im Verein oder Bowlingcenter beim Spielen auf mein neues Produkt das erste Mal aufmerksam und holt sich idealerweise direkt im Online-Shop die Informationen, die er für einen Kaufentscheid benötigt. Oft holt er sich noch Kundenmeinungen und Kundenbewertungen aus Foren oder Magazinen über das Produkt. Überall dort bin ich mit meiner Werbung präsent.

Mittwoch, 20. August 2014

Local Marketing

Habe ich ein Unternehmen wie ein Restaurant oder einen Pizzaservice, so möchte ich lokal Aufmerksamkeit erreichen. Dafür helfen Einträge in Branchenverzeichnissen oder aber man schaltet eine Localad mithilfe einer Google+ Local Seite und wird somit als Map-Eintrag gerankt. Dabei legt man zum Beispiel eine Kategorie wie „Restaurant“ und einen Umkreis von 20 km fest, bei der die Anzeige ausgesteuert werden soll. Im Google Plus-Konto können die User zum Beispiel die Restaurants bewerten. Diese Durchschnittsbewertung steht dann unter dem jeweiligen Eintrag. Das Ranking der lokalen Restaurantanzeigen im organischen Suchergebnis erfolgt auf Grundlage vieler verschiedener Faktoren. Dazu gehören u.a. die Anzahl der Kommentare, der Aufrufe und Backlinks sowie die Qualität und Relevanz der Webseite zum Beispiel bezogen auf das Suchwort wie „Pizza“. Man sollte bei der Google-Suche sein Restaurant so gut wie möglich mit der Branche und Stadt verankern. Dabei helfen Citations-Branchenverzeichnisse wie die Gelben Seiten. Es geht bei der Optimierung um die Netzwerkdichte. So kann man mit verschiedenen Tools wie Reputami analysieren, welcher Kunde am meisten über einen schreibt. Manipulation ist bei den Bewertungen leider immer mehr im Kommen.

Dienstag, 19. August 2014

Video Marketing

Youtube, Vimeo, clipfish, myvideo etc. – Video Marketing sollte man als Unternehmen mit in die Marketingplanung einbauen. Denn dort klickt munter mein Kunde von morgen oder bei real-time-ad sogar im hier und jetzt. Für meinen Bowling-Online-Shop heißt es, Produkte nicht mehr nur in 3 D-Ansicht hochladen, sondern Videos drehen, auf meinen Youtube-Channel stellen und/oder im Youtube-Netz per bezahlter Einblendung schalten. Hier ist der Kreativität kaum eine Grenze gesetzt. Adwords macht vieles möglich und so können vielschichtige Kampagnen mit ausgewählten Keywords und Textanzeigen zum Beispiel als Overlay-in-Video in Youtube-Videos erscheinen. Videoads, die vor Youtube-Videos eingeblendet werden, sind aber natürlich der Hit. So könnte ich– wenn ich Profi genug wäre – meine Bowlingprodukte mit Videoad vor lustigen Bowlingvideos mit den entsprechenden Keywords (Bowling lustig, Bowling witzig, Bowlingabend) schalten lassen und vermarkten. Wie genau man targeten kann, sollte man sich dann noch im Detail anschauen. Meine Zielgruppe, die Bowler wären auf jeden Fall auch bei Youtube zu finden. 
 
Hat man erfolgreiche Youtube-Channels mit viel Aufmerksamkeit geschaffen, kann man sich Optimierungstipps vom Spezialisten holen. So zum Beispiel bei der Mediaagentur Mediakraft Networks. Sie helfen Youtube-Usern bei der Vermarktung eigener Produkte und optimieren Videos. Hier geht es dann um die Aktualität und Qualität des Videos und dessen Performance. Wie oft wurde es geschaut, wie oft wurde es angeklickt? Wurden genug relevante Keywords hinterlegt? Ist es im Gespräch unter den Usern, d.h. hat das Video viele Kommentare und viele „gefällt mir“-Klicks. Die ganz kreativen Köpfe schalten interaktive Werbung. Und so kommt es dazu, dass der Kunde, während er ein Youtube-Video sieht, die Möglichkeit hat, die gezeigte Mode in Echtzeit direkt in seinen Warenkorb zu legen. In dem Bereich, der ein Zusammenspiel von eCommerce und Entertainment ist, wird in Zukunft noch viel kommen!

Montag, 18. August 2014

Online PR

Das Motto lautet: Einzigartiger Content, der stets aktualisiert, von Suchmaschinen so hoch wie möglich gerankt und im Netz so weit wie möglich verbreitet wird.

Man muss Wettbewerber kennen und analysieren lernen, um sich mit seinem Content von ihnen abgrenzen zu können. Dafür helfen zum Beispiel das Onpage-Tool und das wdfidf-tool. Dort kann ich beispielsweise kostenlos die Webseiten anderer Bowling-Artikel-Online-Shops unter Berücksichtigung verschiedener Keywords analysieren. Auf diese Weise schaue ich mir den Gebrauch von „bowlingschuh“ genauer an. Ich sehe, dass der WDF*IDF-Wert bei „Obermaterial“ sowie „Kunstleder“, „Synthetik“ und somit der Wettbewerb auf diesen Keywords ziemlich gering ist. Demnach sollte ich in meiner Produktbeschreibung auf den Punkt eingehen und auf das Obermaterial der Schuhe eingehen, um mich von der Konkurrenz abzuheben und einzigartig zu sein. Die untersuchten Seiten in den Tools helfen mir zusätzlich dabei, Wettbewerber zu erkennen.

Anhand meines Projekts schreibe ich folgende beispielhafte Produktbeschreibung:
„Bowlingschuh PinSport 100: NEU im Sortiment, Männerschuh, Für Rechts- und Linkshänder geeignet, Obermaterial Kunstleder, beidseitige S6 Microfaser Gleitlaufsohlen. Tipp: Orientieren Sie sich an Ihrer Turnschuhgröße.“ Die Textinspektor-Analyse ergibt, dass der Text schwer verständlich, vergleichbar mit Fachliteratur ist. 

Demzufolge versuche ich es noch einmal neu:
„Dieser Männerschuh ist neu im Sortiment und eignet sich für Rechts- und Linkshänder. Das Obermaterial besteht aus Kunstleder. Der Schuh hat beidseitig S6 Microfaser Gleitlaufsohlen. Tipp: Orientieren Sie sich an Ihrer Turnschuhgröße!“ Das Tool ist mit diesen Sätzen glücklicher und bewertet mich im leicht grünen Bereich. Zwar hat der Text nun den Charakter eines Heftchenromans, aber das nehme ich mal positiv, denn Werbung sollte ja einfach sein.

Samstag, 16. August 2014

Web 2.0

Web 2.0 – Was ist das und wie kann ich es für mein Projekt nutzen?
Als Werbender sollte man nicht nur in Form von einzelnen Werbekanälen denken.
Das Zusammenspiel der Kanäle ist entscheidend.
Man nutzt das soziale Netzwerk, um für seine Werbung Reichweite zu erhalten.
Um herauszufinden, wo unsere Kunden im Netz unterwegs sind, hilft zum Beispiel eine Recherche über Socialmediastatistik oder Statista. Hier findet man auch Infos über Pinterest. Auf diesem Portal kann man nach verschiedenen Themen auf Pinner-Entdeckungsreise gehen.

Bezogen auf mein Projekt: Ich analysiere, in welchen Blogger-Netzen meine Zielgruppe vertreten ist. Über Pinterest lassen sich zum Beispiel auch interessante Pinnwände zum Thema Bowling finden.

PinSport - Mein fiktives Projekt

PinSport ist ein Unternehmen und eine Marke für Bowling-Sportartikel.
Das Unternehmen bietet auf seiner Homepage einen Online-Shop an.
Die zu vermarktenden Bowling-Artikel sind vor allem Schuhe, Bälle, Handgelenkstützen und T-Shirts.
Zielgruppe sind Bowling-Zentren und Vereine mit ihren Mitgliedern.